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Was Sie für die nachträgliche Dämmung Ihres Ein- oder Zweifamilienhauses ausgeben, werden Sie bei den Energiekosten – jedenfalls heute noch – erst in einigen Jahren wieder einsparen können.
Aber Sie wissen selbst, wie oft der Gaspreis erhöht wurde. Öl ist im Augenblick relativ billig - aber zwei Milliarden Chinesen sehnen sich danach, endlich Auto fahren zu können. Knappere Ressourcen und die gewaltige Nachfrage werden gewichtige Verschiebungen bringen. Öl und das an den Ölpreis gekoppelte Gas werden immer teurer werden.
Und: Schon heute lohnt sich die Sanierung schneller, wenn man die möglichen Förderungen einbezieht. Sie können ganz erheblich sein!
In Hamburg gibt es im Rahmen des Programms "Arbeit und Klimaschutz" seit 1997 konkrete Zuschüsse für fast alle Maßnahmen, die die Dämmung verbessern.
Als Nachweis für Ihre Einsparungen brauchen Sie einen Hamburger Energiepass. Wenn Sie mit dem E-Pass nachweisen können, dass Sie mindestens die Hälfte der bisher verbrauchten Energie sparen, werden die Fördersätze verdoppelt. Lassen Sie sich auf jeden Fall beraten!
Für Mietshäuser gibt es ebenfalls Zuschüsse - im Rahmen der allgemeinen Modernisierungs- und Instandsetzungskredite der Wohnungsbaukreditanstalt.
Im sogenannten Programm A richten sich die Zuschüsse nach der Menge der eingesparten Energie; für jede eingesparte Kilowattstunde gibt es Geld. Die Zuschüsse werden über sechs Jahre verteilt ausgezahlt.
Programm "B" führt in der Regel zu noch höheren Zuschüssen, die über neun Jahre verteilt ausgezahlt werden. Das "Merkblatt fünf" der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt (WK) gibt detaillierte Auskünfte über die beiden in Frage kommenden Programme. In beiden Fällen benötigen Sie einen Hamburger Energiepass.
Wenn der Markt es hergibt, können Sie die Modernisierung natürlich über eine Mieterhöhung finanzieren. Dafür nutzen Sie dann besonders günstige Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die kosten unter 2 Prozent; überschlagen Sie selbst, wie schnell da unterm Strich ein Überschuss für Sie bleiben kann!
In allen Fällen müssen bestimmte Mindeststandards eingehalten werden. Außerdem ist stets Voraussetzung, dass die Arbeit von fachkundigen Handwerksbetrieben ausgeführt wird - und nicht etwa "schwarz" oder in "Nachbarschaftshilfe".
Daneben gibt es eine Reihe weiterer Bedingungen; schauen Sie bei www.arbeitundklimaschutz.de nach, für Mehrfamilienhäuser auch bei der Wohnungsbaukreditanstalt (www.wk.de).
Spezielle Zuschüsse gibt es darüber hinaus für spezielle Maßnahmen, etwa für den Einsatz von Sonnenkollektoren (www.bafa.de). Und auch die Innung der Heizungsbauer und der regionale Gasversorger bezuschussen bestimmte Maßnahmen (z.B. den gleichzeitigen Einbau einer Brennwert-Therme und einer Solaranlage oder den Einbau einer Pellett-Heizung). Fragen Sie Ihren Hamburger Heizungsbaubetrieb, oder rufen Sie die Innung an.
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