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Die beiden wichtigsten Kreditgeber sind wohl die Wohnungsbaukreditanstalt (WK - nur für Vorhaben in Hamburg) und die KfW-Förderbank, die frühere „Kreditanstalt für Wiederaufbau“.
KfW-Förderung
KfW-Mittel gibt es, wenn bestimmte Mindest-Einsparungen erreicht werden. Dann können Sie bis zu 75.000 € pro "Wohneinheit" für die energetische Sanierung Ihres Hauses bekommen. Wohlgemerkt: Nur als Kredit, und zur Zeit für rund 1,4 % Zinsen. .
Unter bestimmten Umständen wird Ihnen ein Teil des Kreditbetrages später erlassen: Wenn Sie Ihr Haus nämlich mit Ihren Sanierungsmaßnahmen auf den Standard "Energieeffizienshaus 130" bringen. Das ist machbar, wenn auch nicht ganz einfach.
Allgemeingültige Aussagen gibt es hier nicht - der Einzelfall entscheidet.
Sie können die Kredite zur Energieeinsparung auch mit den anderen Modernisierungskrediten der KfW koppeln. Die sind dann nicht ganz so günstig, aber normalerweise trotzdem billiger als die Kredite Ihrer Hausbank.
Einzelheiten: www.kfw-foerderbank.de, sehen Sie sich dort vor allem das Programm "Energieeffizient sanieren" an. Auf der Kfw-Homepage finden Sie auch die aktuellen Zinskonditionen, die sich oft kurzfristig ändern.
WK-Förderung
Die WK-Förderung (nur in Hamburg) kommt vor allem für Eigentümer von Mehrfamilienhäusern in Betracht. Die Bedingungen ändern sich häufiger, alle Einzelheiten finden Sie jeweils in der aktuellsten Fassung des sogenannten "Merkblatt 5", das Sie unter www.wk-hamburg.de finden und herunterladen können.
Die WK fördert Sie mit einem als Zinszuschuss gedachten Geldbetrag, den Sie nicht zurückzahlen müssen - also eigentlich kein Kredit, sondern ein echter Zuschuss. Er wird - je nach Auswahl des Förderprogramms - in Raten über sechs oder neun Jahre ausgezahlt. Während dieser Zeit dürfen Ihre Mieten bestimmte Obergrenzen, die jährlich angepasst werden, nicht überschreiten.
Die erforderlichen Nachweise für beide Programme bekommen Sie natürlich wiederum von mir – zum Beispiel mit einem Hamburger Energiepass. Aber es gibt auch andere Nachweis-Möglichkeiten; vor allem, wenn Sie nicht in Hamburg wohnen. Auf jeden Fall gilt: Es lohnt sich. Nehmen Sie Kontakt auf unter hartwig@energiepass-hamburg.de.
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